Nutzen Sie unsere Tipps, um Probleme zu identifizieren:

Die kalte Jahreszeit bricht herein und schon merkt man, dass man in den eigenen vier Wänden nicht unbedingt vor Zugluft und Kälte geschützt ist. Was in den warmen Monaten kaum auffällt, kann je nach Einzelfall im Winter zu einer Herausforderung für die Geduld und den Geldbeutel werden. Wind und schneidende Kälte bahnen sich den Weg durch Ritzen in den Wohnfenstern und Türen.

Jeder neigt instinktiv dazu, die Heizung höher zu drehen und die Zimmerfenster dauerhaft geschlossen zu halten. Dies hat jedoch keineswegs zur Folge, dass der Raum wärmer ist. Vielmehr sorgt das vermehrte Heizen für eine höhere Abrechnung am Ende des Jahres oder gesteigerte Monatskosten.

Warum hilft Heizen alleine nicht?

Eigentlich liegt es auf der Hand: Wird es zu kalt, heize ich. Leider wirkt sich die Temperaturveränderung der Heizung nur minimal auf die Raumtemperatur aus. Die Zugluft, die durch Nischen und undichte Stellen strömt, kommt mit unvermindertem Druck in den Raum und lässt die Luft zirkulieren. Im selben Moment entfleucht die warme Luft, sodass der Effekt kaum spürbar ist.

Wenn Sie zudem noch die Fenster geschlossen halten, also nicht lüften, laufen Sie Gefahr, dass sich Feuchtigkeit sammelt. Die feuchte Kälte ist ein perfekter Nährboden für Schimmel. Mehrmaliges Stoßlüften am Tag beugt der Bildung von Schimmel an den Zimmerfenstern und an den Wänden vor. Ein positiver Nebeneffekt: Nach dem Lüften wärmt sich die frische Luft schneller wieder auf.

Probleme identifizieren, leicht gemacht!

Zunächst einmal gilt es, herauszufinden, woher der kalte Durchzug kommt. Dafür können Sie z.B. eine Kerze oder ein Teelicht anzünden. Flackert die Kerze stärker als sonst und neigt sie sich in eine Richtung, kommt der Zug aus der anderen Richtung. Nun müssen Sie das Zimmerfenster oder die Tür nach der undichten Stelle absuchen. Wenn Sie die undichte Stelle gefunden haben, müssen Sie die Dichtung erneuern.

Ein weiterer Trick, um die Luftdurchlässigkeit des Zimmerfensters zu überprüfen, benötigt nicht mehr als ein Stück Papier. Öffnen Sie das Zimmerfenster und legen Sie ein Papier auf den Rand! Wenn Sie das Zimmerfenster schließen und das Papier nicht vollständig mitgerissen wird, ist die Dichtung nicht intakt. Erneuern Sie in diesem Fall die Gummidichtung.

 

Was sagt mir eine Thermografie meines Hauses?

Als Thermografie bezeichnet man ein mit einer Wärmebildkamera hergestelltes Bild eines Hauses. Rot kennzeichnet warme Zonen, Blau kältere Stellen. Thermografien werden angefertigt, um die energetischen Schwachstellen eines Gebäudes aufzuspüren. Eine spezielle Software wertet die Fotos anschließend aus. Haben Sie ein unzureichend wärmeisoliertes Haus, erkennen Sie auf dem Bild eine große Anzahl roter Bereiche. An diesen Stellen entweicht viel Heizungswärme nach draußen. Meist befinden sich dort Schäden an der Hauswand, über die Feuchtigkeit eindringt.

Sie haben Fragen, wie Sie sich optimal auf den Winter vorbereiten können? Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern.
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